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Der Prolog im Himmel eroffnet mit dem tonenden Gesang der Erzengel Michael, Gabriel und Raphael, die "die unbegreiflich hohen Werke" von Gottes Schopfung preisen. Mephistopheles, der dagegen auf Erden alles "herzlich schlecht" findet, bietet dem Herrn die Wette um dessen "getreuen Knecht" Faust an, um zu beweisen, wie leicht selbst dieser vom rechten Weg abzubringen sei.
Gut gelaunt, ist ihm doch der "Schalk", der die Menschen herausfordert, am wenigsten zuwider, geht der Herr darauf ein: "Solang' er auf der Erde lebt, solange sei dir's nicht verboten" - nur um den Teufel letztendlich zu beschämen, denn zwar "irrt der Mensch, solang er strebt", doch "Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange, ist sich des rechten Weges wohl bewußt."
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